Spanien steht im Fokus des LGBTQ-Programms
Der LGBTQ+ Tourism Pavilion auf der ITB Berlin gewinnt 2026 an Bedeutung. Vom 3. bis 5. März präsentiert sich das Segment erneut in Halle 4.1 und unterstreicht mit neuen Partnern und einem erweiterten Fachprogramm die wachsende wirtschaftliche Relevanz des LGBTQ+ Reisemarktes. Zentrale Themen sind Inklusion als Wachstumstreiber sowie Sicherheit als Voraussetzung für nachhaltige touristische Entwicklung.
Messe Berlin GmbH
Neue Partner und Aussteller erweitern den LGBTQ+ Pavilion auf der ITB 2026
Zu den wichtigsten Neuerungen zählt der erstmalige Auftritt von Booking.com als Aussteller und Supporting Partner. Ebenfalls neu beteiligt ist die Dating-Plattform Grindr als Presenting Partner der LGBTQ+ Tourism Lounge. Ergänzt wird das Partnernetzwerk durch Queer Destinations, Valencia sowie München Tourismus als Premium Partner.
Starke spanische Präsenz
Besonders auffällig ist in diesem Jahr die starke Präsenz Spaniens. Mehrere spanische Destinationen nutzen den Pavilion gezielt als internationale Bühne, um ihre LGBTQ+-freundliche Positionierung auszubauen. Eine zentrale Rolle spielt dabei Turespaña, die gemeinsam mit regionalen Partnern auftritt. Vertreten sind unter anderem Valencia (Gay Games 2026), das Baskenland, Salou und Benidorm sowie weitere Destinationen wie Madrid, Torremolinos, Gandia und Gran Canaria. Erstmals präsentieren sich Turespaña und die Stadt Sevilla gemeinsam als Presenting Partner und stellen die IGLTA Convention vor, die im November 2026 in Sevilla stattfinden wird.
Inhaltlich rücken neben Sichtbarkeit verstärkt Fragen der Sicherheit und Resilienz in den Fokus. Diese werden in einem Panel des offiziellen ITB Convention-Programms diskutiert. Mit Networking-Formaten, einem Business Summit sowie der Verleihung internationaler Awards zeigt der LGBTQ+ Tourism Pavilion 2026, wie Inklusion zunehmend als messbarer wirtschaftlicher Faktor in der globalen Tourismusbranche verstanden wird.